Papiergeld ist tot, es lebe Gold

„Wir erleben derzeit den langsamen Tod des Papiergeldes, Gold setzt sich als Alternative zu klassischen Währungenm wie Dollar oder Euro immer mehr durch“ meint Andrew Roberts, Leiter Anleihestrategien bei der Royal Bank of Scotland in London.

Die Androhung von Standard & Poors, das Rating der USA herunterzusetzen und die jüngsten Diskussionen um die offensichtliche Notwendigkeit einer Umschuldung Griechenlands treiben immer mehr Anleger in Gold und Silber, weil sie sich vor der Geldentwertung in Euro oder Dollar schützen wollen.

Die USA werden dieses Jahr 1,4 Billionen Dollar an neuen Schulden aufnehmen, – mittlerweile kauft die Zentralbank FED einen Großteil der Staatsanleihen auf. Per saldo heißt das: Es wird einfach neues Geld in Form von Banknoten gedruckt.

Jeder BWL-Student im ersten Semester lernt: Erhöht man die Angebotsmenge eines Gutes (hier: Banknoten), sinkt der Preis, ergo: Der Dollar wird immer weniger wert.

Davor glauben sich immer mehr Kunden nur durch die Flucht in Sachwerte (wie Gold und Silber) schützen zu können. Gold kann nicht beliebig gedruckt werden, Papiergeld schon.

Regierungen kommen und gehen. Währungen kommen und gehen. Gold bleibt.

Im Jahr 2010 stieg die Investorennachfrage nach Gold um 66%.

Der Deutsche Bank Goldexperte Daniel Brebner sieht schon Goldpreise von 2000$/Unze.

Fahrlässig dürfte handeln, wer auch weiterhin auf das Papiergeld setzt.