Frankreich schränkt Gold-Versand ein: mit der Post nicht mehr möglich

Nachdem Frankreich bereits in 2011 den Edelmetallhandel im eigenen Land nahezu zum Erliegen brachte, nachdem man Verkäufe gegen Bargeld oberhalb von 450 Euro Transaktionsgegenwert verboten hatte, verbietet man nun den Versand von Gold-Gegenständen per Post (egal ob Brief oder Paket). Damit ist auch der Versand von Edelmetallen gegen unbare Bezahlung in Frankreich drastisch erschwert.

In 2011 hatte man das Bargeschäftsverbot für Metalle (Eisen- und Nicht-Eisenmetalle) noch damit begründet, daß man die Buntmetalldiebe beschränken möchte, die Eisenbahngleise, Kupferkabel, Kupferdachrinnen etc. klauen und an Schrotthändler verkaufen. Allerdings hat man das Verbot der Bargeschäfte nicht ausdrücklich auf Buntmetalle beschränkt, sondern alle Metalle und damit auch Gold und Silber erfasst. Im Prinzip darf ein Franzose in Frankreich noch nicht einmal einen Krügerrand gegen Barzahlung in einem Geschäft erwerben, sondern er müsste diesen unbar über sein Konto bezahlen.

Deutsche Edelmetallhändler, die in Grenznähe zu Frankreich agieren, wie z.B. CDN Freiburg berichten über zahlreiche Franzosen, die gerne nach Deutschland kommen und für bis zu 14.999 Euro im Tafelgeschäft Gold und Silber kaufen und sich damit völlig im Einklang mit allen Gesetzen bewegen.

Mit der neuen Einschränkung des Gold-Versende-Verbotes, welches per Dekret 2013-417 am 21.5.2013 erlassen wurde, wird nunmehr auch der Versandhandel in Frankreich mit Edelmetallen eingeschränkt.

Offensichtlich ist es dem Staat ein Dorn im Auge, daß die Bürger Gold kaufen. Kluge Bürger kaufen es gerade deshalb.