Waldorfschüler basteln im Unterricht Rohrbombe – Lübecker Staatsanwaltschaft ermittelt

An der Lübecker Waldorfschule müssen Schüler nicht zur Vorstellung ihren Namen tanzen, wie an anderen Waldorfschulen, sondern dort soll sich ein Lehrer etwas Besonderes ausgedacht haben: „Wir basteln eine Rohrbombe“

Die Staatsanwaltschaft in Lübeck ermittelt, weil an sie Informationen herangetragen worden sind, nach denen im Unterricht Schwarzpulver hergestellt worden ist, um damit Rohrbomben zu bauen. Der Vorfall soll allerdings bereits im Jahr 2009 stattgefunden haben.

Fünftklässler hätten die Sprengsätze dann auch zünden dürfen, lautet der Vorwurf. Die Schulleitung hätte die Beschwerden heruntergespielt, bis ein Elternteil sich an aufsichtsführende Behörden gewandt hat.

Unbekannt ist, ob die Al Kaida Kämpfer demnächst an der Lübecker Waldorf-Schule ausgebildet werden, oder ob man weiterhin auf Seminare im Orient angewiesen ist.

Versteht sich von selbst, daß der Lehrer das volle Vertrauen der Schulleitung genießt. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob gegen das Sprengstoffgesetz verstossen worden ist.