Venezuela hat die Rückholung der Goldbarren ins Land abgeschlossen

Venezuelas Präsident Chavez verkündete, daß die Rückholung der Goldreserven ins eigene Land nunmehr abgeschlossen sei. Die Zentralbank in Venezuela habe mit der letzten Lieferung über 14 Tonnen Goldbarren insgesamt Goldbarren im Volumen von rund 160 Tonnen wieder zurück nach Venezuela geholt. Diese waren bis dato bei Banken in aller Herren Länder „fremdeingelagert“. Der Präsident sah darin ein Risiko, da durch politische Maßnahmen gegen ihn oder sein Land derartig fremdgelagerte Barren beschlagnahmt oder „gesperrt“ werden könnten. Daher hat er seit November des vergangenen Jahres in einer groß angelegten Aktion Goldbarren im Volumen von 160 Tonnen zurückfliegen lassen. Insgesamt belaufen sich die Goldreserven in Venezuela auf rund 372 Tonnen weist die Statistik der Zentralbank dort aus.

Zentralbanken auf der ganzen Welt treiben mit Ihren Käufen momentan den Goldpreis eher nach oben als nach unten. In früheren Zeiten sind Zentralbanken dieser Welt netto in der Regel eher als Verkäufer aufgetreten. In unsicheren Zeiten wie diesen kaufen auch Zentralbanken offensichtlich lieber Gold als sich auf die Stabilität von Papiergeldsystemen wie Euro oder Dollar zu verlassen.

Seit mehreren Jahren übersteigt die jährliche Nachfrage nach Gold deutlich die Menge des neu aus der Erde geholten Goldes. Dies sorgt für einen steigenden Goldpreis, sodaß auch die Goldpreisprognose für 2012 überwiegend deutlich positiv ausfällt.

Aktuell bewegt sich der Goldpreis bei ca. 1314 Euro pro Unze, respektive

1743$/oz.