Razzia bei Düsseldorfer „Goldfinger“ Eickhoff – Milliönchen in der Schweiz vergessen…

Der Düsseldorfer Modeunternehmer Albert Eickhoff, bekannt durch Nobelgeschäfte auf dem Kö-Boulevard, hat ungebetenen Besuch von Steuerfahndern bekommen, weil er angeblich auch auf der Liste/CD einer Schweizer Großbank gestanden hätte.

Eickhoff räumt ein, in der Schweiz seit Jahren Geld zu haben, was er wohl nicht vollumfänglich in der Steuererklärung angegeben habe.

Er habe auch versäumt, eine Selbstanzeige zu erstatten, was er selber als „Dummheit“ von ihm bezeichne. Allerdings habe er bereits im Mai diesen Jahres die Schweizer Bank angewiesen, sein Geld rein zu waschen. Eickhoff, der aufgrund seines „Händchens“ für verkaufbare Mode „Goldfinger“ genannt wird, gab an, er wollte ohnehin zum Jahreswechsel die Zinseinnahmen dem Finanzamt nachmelden.

Da kam ihm jedoch jetzt die Steuerfahndung zuvor. Da Eickhoff sofort die wesentlichen Vorwürfe eingeräumt habe, sei die Steuerfahndung bereits nach kurzer Zeit wieder abgerückt.

Eickhoff gab an, es gab eine Zeit, als es als „chick“ und „in“ galt, in der Schweiz sein Geld anzulegen, – er habe es selber in bar über die Grenze gebracht.

Wenigstens ehrlich, der Herr Eickhoff. Hätte er allerdings Goldmünzen oder Goldbarren gekauft statt sein Geld zu (wahrscheinlich) Mickerzinsen in der Schweiz anzulegen, hätte er sich vermutlich über steuerehrliche Wertzuwächse in ansehlicher Höhe freuen können und hätte nicht im Pyjama Leute in sein Haus lassen müssen, die er nicht eingeladen hat.

Eickhoff gilt als Versace-Entdecker und „die“ Mode-Adresse in Düsseldorf.