Post finanziert Pensionen über Milliarden-Euro-Anleihe

Die Deutsche Post hat ein Problem und das sind die Pensionsansprüche der tausenden früheren und derzeitigen Mitarbeiter. Bei der Privatisierung wurden dafür nicht in ausreichendem Maße Rückstellungen gebildet. Nun soll eine Milliardenanleihe auf dem Markt platziert werden, mit der man sich wohl zwei bis 6 Milliarden Euro, andere Quellen sprechen sogar von 8 Milliarden Euro leihen möchte. Deutsche Bank und Morgan Stanley sollen bei der Platzierung der Anleihe helfen. Die Laufzeiten der Anleihen sollen eher langfristig bei 5 bis 15 Jahren liegen, um das derzeitig niedrige Zinsniveau sich dauerhaft zu sichern. Die Anleihen sollen mit Forderungen gegen die Deutsche Post, die Postbank und die Telekom besichert werden.

Zur Realisierung der Anleihe werde eine Zweckgesellschaft German Postal Pensions Securitisation gegründet,- kein typisch deutscher Name, aber im internationalen Platzierungsgeschäft wohl zweckdienlich.

Die Anleihen sollen überwiegend bei institutionellen Anlegern wie Versicherungen, Investmentsfonds etc. platziert werden.

Wenn man es auf das Wesentliche herunterbricht: Man leiht sich von den Bürgern Geld, um es den Bürgern dann als Rente wieder auszuzahlen. Ein System, welches Wert ist, hinterfragt zu werden…