Münzhändler erschiesst Angreifer

In den USA hat inzwischen nahezu jeder Münzhändler eine Waffe zur Selbstverteididung, – einer mußte nun Gebrauch davon machen:

Am Sonntag, den 10.6.2012 ließ der Münzhändler Qyne Justice in seinem Laden in New Port Richey (Florida) einen ihm bekannten Kunden herein, den 25jährigen Jacob Sanborn. Was er nicht wußte: Jacob Sanborn war mehrfach vorbestraft.

Nachdem sie sich ein paar Minuten über Münzen unterhielten und einige Gold- und Silbermünzen betrachteten, zog Jacob Sanborn plötzlich ein Messer und ging auf den Münzhändler los. Allerdings rechnete er wohl nicht damit, daß der Münzhändler bewaffnet ist. Der Münzhändler Justice hatte gemäß seinem Waffenschein auch das Recht, verdeckt eine Waffe zu tragen, die er dann zog und dem Angreifer in die Brust schoß. Ein Schuß aus der großkalibrigen Waffe reichte, um den Angreifer zu töten. Er taumelte noch auf die Strasse, wo er tot zusammenbrach.

Der Münzhändler kam mit einer leichten Stichverletzung durch das Messer am Kopf davon. Nach US-Recht ist die Selbstverteidigung auf eigenem Grundstück vollkommen legal. Eine Videoaufzeichnung vom Tathergang lässt wohl wenig Interpretationsspielraum für andere Darstellungen.

Siehe auch US-Zeitungsbericht: Überfall auf Münzhändler auf MY FOX