Iran kauft weltweit Gold um Sanktionen zu umgehen…

In Teheran wandelt man offensichtlich so weit es noch geht aktuell alle ausländischen Vermögenswerte, die fungibel sind, in Gold um, um trotz des Handelsembargos, was gegen den Iran verhängt worden ist, handlungsfähig zu sein. Trotzig lässt man mitteilen, daß ein Einfrieren ausländischer Konten den Iran nicht so hart treffen würde, man hätte „Goldreserven für 10 Jahre“.

Die iranische Bevölkerung, von der Abwertung ihrer Währung geplagt, tauscht derweil Papiergeld in Massen in Gold um. Iranische Goldvorräte bei europäischen Banken wurden flugs nach Asien verlagert.

250 Tonnen iranischer Goldreserven, die zuvor bei der Credit Suisse gelagert waren, wären wieder in den Iran verlagert worden, wollen Insider wissen.

Die EU-Sanktionen gegen den Iran hatte man wohl erwartet, – in den letzten Jahren wurden 75 Milliarden an Vermögen aus Europa Richtung Iran abgezogen.

Internationale Beobachter schätzen Irans Goldreserven mittlerweile auf rund 500 Tonnen. Die EU hatte wegen eines angeblichen iranischen Atombombenprogramms Sanktionen gegen den Iran verhängt, die neben dem Öl-Embargo auch ein Handelsembargo für Edelmetalle enthielt. Nicht alle Staaten in der Welt halten sich jedoch daran.

Deutschland importiert relativ wenig Öl aus dem Iran, – Griechenland wird sich hingegen etwas umstellen müssen, ca. 60% der griechischen Öleinfuhren stammen aus dem Iran. Länder, die weniger westlich orientiert sind, wie im asiatischen Raum, handeln weiter mit dem Iran. Dieser wiederum lässt sich mittlerweile teilweise seine Öllieferungen jetzt in Gold bezahlen, wie dies z.B. von Indien berichtet wird. Damit will man auch den USA schaden, da damit die Länder, die dem Iran weiterhin das Öl abkaufen, nicht nur den Iran weiter unterstützen, sondern durch wegfallende US-Dollar-Käufe auch noch der US-Dollar geschädigt wird.