Hypo Real Estate HRE Bad Bank FMS macht 10 Milliarden Euro Verlust !

Wer den Politikern geglaubt hat, daß mit der Auslagerung der „faulen“ Engangements in Bad Banks die Verluste ein Ende haben, der wurde heute eines Besseren belehrt. Die „Bad Bank“ der ehemaligen Hypo Real Estate (HRE), machte im letzten Jahr fast 10 Milliarden Euro Verlust, wurde bekannt.

Exakt machte die Bad Bank, die man sinnigerweise „FMS Wertmanagement“ nannte, 9,97 Milliarden Euro Verlust. Und das, nachdem zuvor bereits Milliarden über Milliarden in dieses HRE-„Grab“ verschwunden sind.

Die Bank ist, um eine höhere Rendite zu erzielen, auch besonders hohe Risiken eingegangen und hatte beispielsweise griechische Staatsanleihen in Massen in den Büchern. Alleine die Risikovorsorge bei den Griechenland-Geschäften schlug mit 8,9 Milliarden Euro zubuche.

Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, daß jüngst Politiker in Erwägung gezogen haben, daß es bei Griechenland noch einen weiteren, zweiten Schuldenschnitt geben könnte.

Der Banken-Rettungsfonds SOFFIN und damit der Steuerzahler gleichen den Verlust aus.

Der frühere Chef der HRE, Georg Funke, weist jede Schuld von sich. Er hatte langfristige Kreditausleihungen nur kurzfristig gegenfinanziert. Daß Fristendeckungsgleichheit zur Risikoabdeckung notwendig ist, lernt eigentlich jeder Bankkaufmann im ersten Lehrjahr, für Georg Funke scheint dies nicht gegolten zu haben.

Funke wehrte sich auch gegen seine Kündigung. Die Rechnung für Funkes besondere Fähigkeiten zur Leitung einer solchen Bank zahlen die deutschen Steuerzahler noch die nächsten Jahrzehnte, während Funke irgendwo auf Mallorca in der Sonne liegt. Zuletzt wurde er dort als Immobilienmakler gesichtet. Ob er davon mehr versteht als vom Bankgeschäft ist nicht bekannt.

Auf Basis des aktuellen Goldpreises hätte man statt 10 Milliarden über den Soffin in die Bad Bank der HRE zur Verlustdeckung zu stecken, auch gut 7.633.587 Krügerrand-Goldmünzen a eine Unze kaufen können. Das wäre sicherlich sinnvoller gewesen.

Funke mag es egal sein.