Goldfranken – Einführung in der Schweiz abgelehnt

Der Schweizer Lukas Reimann hatte eine parlamentarische Initiative gestartet, in der Schweiz doch eine goldgedeckte Währung, den Goldfranken einzuführen. Zunächst sollten einmal Goldmünzen eingeführt werden, die für jedermann erschwinglich sind und kurz über dem reinen Goldwert abgegeben werden, sodaß auch der kleine Sparer in Gold investieren könne.

Die Schweizer Wirtschaftskommission lehnte das Vorhaben allerdings mit 17 zu 7 Stimmen ab.

Als Grund wurde angegeben, daß es auch für Kleinsparer schon genug Möglichkeiten gäbe, in Gold zu investieren. Die Mehrheit der Wirtschaftskommission hatte Zweifel, ob der Vorschlag überhaupt praktikabel sei, einen Goldfranken zu schaffen, der an den Goldkurs gebunden sei und so eine Art Zweitwährung darstelle.

Die Wirtschaftskommission sei sich auch nicht sicher, ob Gold eine sichere Anlage sei.

Anmerkung der Redaktion: Vielleicht sagt das einmal einer der Schweizer Nationalbank, die hortet nämlich Gold, weil sie es offensichtlich für sicher hält 🙂 Genauso wie die Deutsche Bundesbank, die 3500 Tonnen Gold ihr eigen nennt. Selber hält man es, der Bevölkerung möchte man es vorenthalten.