Deutschland hat jetzt mehr als 2 Billionen Euro Staatsschulden

Zum Schluß des dritten Quartals hatte Finanzminister Schäuble über 2 Billionen Euro auf dem Deckel. Exakt war Deutschland mit dem Rekordwert von 2.042 Milliarden Euro verschuldet oder vornehmer ausgedrückt, 2,042 Billionen.

42,3 Milliarden Euro mehr Staatsschulden als im Vorjahr

Damit ist Deutschland um 42,3 Milliarden Euro mehr verschuldet als im Jahr zuvor. Von einer Schulden-Rückführung also keine Spur. Im Gegenteil: Der Schuldenstand ist um mehr als 2% gewachsen.

Die Staatsschulden teilen sich auf Schulden von Bund und Ländern auf. Während der Bund mit 1,286 Billionen (!) Euro verschuldet ist, sind die Länder zwischenzeitlich bei einer Verschuldung von 622,7 Milliarden Euro angelangt. Städte und Gemeinden addieren sich nochmal mit 133 Milliarden Euro.

Dazu kommen noch weitere Verbindlichkeiten, z.B. der Sozialversicherung etc.

… und jedes Jahr werden es mehr Schulden und jedes Jahr gibt es eine neue Ausrede, warum es „ausnahmsweise“ erforderlich war, noch mehr Schulden zu machen und irgendwann in der Zukunft, aber bitte nicht in Kürze möchte man damit aufhören, neue Schulden zu machen…

Wer das alles nicht mehr erträgt, ist vermutlich gut beraten, seine Euros in Edelmetalle wie Gold und Silber zu tauschen. Denn Gold und Silber kann man nicht beliebig drucken. Regierungen können beliebig Banknoten drucken und Geld schöpfen, dieses wird dadurch weniger wert.

Kauft man aber mehr Gold und Silber, steigt der Preis, weil die vorhandene Menge beschränkt und das Produkt nicht künstlich herstellbar ist. Regierungen können es – im Gegensatz zu Papiergeld – nicht über Nacht drucken.

Regierungen und Währungen kommen und gehen. Gold bleibt. In den letzten 100 Jahren gab es in Deutschland mehr als 20 Regierungen, mindestens 3 Währungen, alles kam und ging… Gold und Silber aber blieb über 100 Jahre wertvoll.