Zentralbanken kaufen wieder Gold

Die Notenbanken dieser Welt kaufen wieder Gold. Dollars und Euros scheinen ihnen selber zu unsicher zu sein ūüôā

Im dritten Quartal 2011 haben Zentralbanken 148,4 Tonnen Gold gekauft, eine Größenordnung, die lange nicht mehr vorkam. Auch die Goldkäufe allgemein haben gemäß einer Statistik des World Gold Councils, einer Produzentenvereinigung, deutlich zugenommen.

6% mehr Goldkäufe in 2011

Im 3.Quartal seien Goldkäufe von 1053 Tonnen verzeichnet worden, die sei sechs Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die meisten Goldkäufe hätten im September, ergo dem letzten Monat des Vorquartals stattgefunden.

Das World Gold Council verzeichnet mittlerweile auch im 4.Quartal starke Käufe von Zentralbanken und geht davon aus, daß bis Jahresende alleine Zentralbanken 450 Tonnen Gold gekauft haben werden. Als Sicherheit gegen Währungsverluste.

Damit machen Zentralbanken genau das, was der „Klein“-Anleger oder „Privatanleger“ auch tun sollte: Sich mit Gold und Silber gegen den Werteverfall der Papiergeldw√§hrungen absichern. Euro und Dollar k√∂nnten noch weiter an Wert verlieren, wogegen man sich mit einem Investment in Gold und Silber sch√ľtzen k√∂nnen sollte. In den letzten 10 Jahren hat dies auf jeden Fall hervorragend funktioniert. Edelmetallanleger konnten sich in jedem dieser Jahre √ľber zweistellige Renditen ihrer Anlage freuen, w√§hrend Banken oft nur 1 oder 2 mickrige Prozent Zinsen gezahlt haben, – wenn es denn soviel war.

Was Zentralbanken als Sicherheit gegen Werteverlust machen, kann f√ľr den Privatanleger nicht falsch sein.