US Repräsentantenhaus erhöht Schuldenobergrenze nicht – abgelehnt

Die USA, die gemäß des US Finanzministers kurz vor der Pleite stehen, wenn man nicht schnellstens die Schuldenobergrenze erhöht, haben nunmehr ein Problem: Im US Repräsentantenhaus wurde die Erhöhung der Schuldenobergrenze abgelehnt.

318 Abgebordnete wollten die Obergrenze, die derzeit bereits 14,3 Billionen Dollar beträgt, nicht noch weiter erhöhen. Nur 97 Abgeordnete wollten die Schulden noch weiter ausufern lassen.

Die Republikaner wollen erst dann einer Erhöhung zustimmen, wenn auch umfangreiche Ausgabenkürzungen beschlossen werden, was bisher nicht der Fall ist.

Staatsbankrott der USA droht

Der Sprecher des Weissen Hauses, Jay Carney sagte, wenn die Schuldenobergrenze nicht erhöht werden würde, käme dies einer Katastrophe gleich.

Nunmehr müssen die USA unter Präsident Obama wohl erstmal konkrete Haushaltskürzungen beschließen, bevor man damit rechnen kann, im Repräsentantenhaus eine Mehrheit für eine Erhöhung der Schuldenobergrenze zu erhalten.

Obama hatte im Vorfeld angedeutet, daß Einsparungen in Höhe von 4 Billionen Dollar wohl nötig seien, – er konnte aber noch nicht bennenen, wo und wie gespart werden solle.