Schuldenobergrenze in den USA erreicht

Die USA haben am gestrigen Montag die gesetzlich festgelegte Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar, erreicht. Nunmehr dürfen sich die USA kein neues Geld mehr zusätzlich leihen.

Finanzminister Timothy Geithner ist damit eigentlich pleite und zahlungsunfähig, aber er ist kreativ: Als erstes stoppt er die Einzahlungen in die staatliche Altersversorgungskasse, was ihm schon einmal 224 Milliarden US Dollar erspart.

Weil er weiß, daß er trotz Sondersparmaßnahmen damit nicht weit kommt, hat er in einem Brief die Abgeordneten aufgefordert, die Schuldenobergrenze zu erhöhen, – dies ist in der Vergangenheit bereits mehrfach passiert. Immer hat man in langwierigen Verhandlungen eine absolute Höchstgrenze für die Schulden eingeführt, die dann später in einem „Notfall“ wieder aufgeweicht und erhöht worden ist.

Präsident Obama erklärte, wenn man jetzt nicht die Schuldenobergrenze abermals erhöht, könnten die USA in eine Finanzkrise geraten, die schlimmer sei als alles bisher dagewesene.

Die Republikaner im Kongress sind nur zur Anhebung der Schuldenobergrenze bereit, wenn auch gleichzeitig Ausgaben gekürzt werden.

Der US-Finanzminister wird sich bis zu einem Entscheid mit Notmaßnahmen und Notverkäufen von US-Beteiligungen über Wasser halten müssen.

Bis zum 2.August müsse eine Lösung her, sonst kann die USA Staatsausgaben wie Gehälter für Polizei und Lehrer etc. nicht mehr bezahlen.