Commerzbank will über 300 Filialen schließen

Die mit der Dresdner Bank fusionierte Commerzbank will über 300 Zweigstellen in Deutschland schließen. Bis Ende 2012 soll das Filialnetz von 1540 auf 1200 Outlets reduziert werden. Städte, wo zwei Filialen nur wenige Meter auseinander liegen, werden die ersten Städte sein, wo es zu Schließungen kommt. Ganze Standorte sollen nicht aufgegeben werden. Zuletzt war die Commerzbank bei der EDV-Umstellung an Ostern in die Presse gekommen. Kunden konnten über längere Zeit weder Onlinebanking noch Zahlungen über das Konto abwickeln.

Auch heute noch können zahlreiche Commerzbank-Kunden noch nicht einmal SEPA-Überweisungen ins EU-Ausland am Kundenterminal selber eingeben, ein Service, den Wettbewerber bereits seit Jahren wie selbstverständlich anbieten.

Mitarbeiter sollen – soweit möglich – in anderen Zweigstellen unterkommen. Die Commerzbank gehört zu den Banken, die immer noch nicht die komplette staatliche Hilfe aus der Finanzkrise zurückzahlen konnten.