Leihhaus in Berlin mit Waffen überfallen: Goldbarren und Goldmünze geraubt

Die Kriminalpolizei in Berlin fahndet nach zwei Tätern, die ein Leihhaus in Berlin Charlottenburg, in der Kaiser-Friedrich-Str. 53 überfallen haben. Die Täter schlugen mit einem Spezial-Hammer (vermutlich aus Bus oder U-Bahn entwendet) eine Vitrine ein und stahlen 17 Goldbarren zwischen 10 und 100 Gramm, überwiegend Heraeus-Barren, noch eingeschweisst und eine Goldmedaille, die wegen ihrer Seltenheit beim Einlösen auffallen dürfte:

Goldmedaille Ernst Curtius gestohlen

Die Goldmedaille „Ernst Curtius 1814-1896“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft besteht aus 585er Gold, hat einen Durchmesser von 38mm, auf der Rückseite sind die Säulen des Hera-Tempels zu sehen. Die Auflage beträgt nur 50 Stück. Wem eine solche Goldmedaille angeboten wird, die aus dem Überfall stammen könnte, wird gebeten, die Kripo Berlin unter 030-4664271010 zu verständigen.

Wie alle Leihhäuser, so ist auch dieses mit Videoüberwachung ausgestattet und einem Direkt-Alarmruf zur Polizei. Der Überfallene löste sofort Alarm aus, was zur Folge hatte, daß die Täter zunächst auf ihn schossen, was durch die schußsichere Panzerglasscheibe nur von mässigem Erfolg gekrönt war und anschließend die Flucht antraten. Die beiden Täter wurden auf dem Video relativ detailgetreu aufgezeichnet. Für die Polizei ist es nur eine Frage der Zeit, bis man diese fasst.

Auch in Aktenzeichen Xy wird danach gefahndet, siehe: Aktenzeichen xy ungelöst