Düsseldorfer Münzhändler lässt Tüte mit Goldmünzen für 100.000 Euro am Bahnhof stehen

Ein Düsseldorfer Münzhändler hat Glück im Unglück gehabt: Er fuhr mit dem Zug nach Weiden in der Oberpfalz um bei der dortigen Versandstelle für Sammlermünzen, die im Auftrag des Bundesfinanzministeriums die deutschen Gold- und Silbermünzen vertreibt, Goldmünzen für über 100.000 Euro abzuholen. Nachdem er diese dort abgeholt hat, fuhr er mit der Bahn wieder zurück.

Unglücklicherweise ließ er allerdings die Tüte mit den Goldmünzen am Bahnhof in Weiden am Bahnsteig stehen. Dem 71jährigen Münzhändler war sein Lapsus erst auf der Rückfahrt im Zug eingefallen, was ihn veranlasste die Bahnpolizei in Weiden anzurufen: Er hatte Glück, diese rannten sofort zum Bahnsteig und fanden die Tüte noch komplett mit Inhalt dort vor.

In der Tüte befanden sich die neuen 20-Euro-Goldmünzen „Buche“ im Wert von ca. 100.000 Euro.

Der Münzhändler stieg am nächstmöglichen Bahnhof wieder aus und fuhr mit dem nächsterreichbaren Zug wieder nach Weiden, wo er freudestrahlend von der Bahnpolizei seine Tüte überreicht bekam. Einen solchen „Fund“ hatte die Bahnpolizei bis dahin auch noch nicht gemacht.