EU-Sondertreffen wegen Krise in Italien – EU härter gegen Griechenland

Ein kurzfristig anberaumtes Sondertreffen der EU-Finanzminister war nun offenbar wegen der Lage in Italien erforderlich.

Die Minister haben Angst, daß die Finanzkrise von Griechenland nach Italien überschwappt, zuletzt mußte Italien für Staatsanleihen bereits deutliche Aufschläge ggü. Deutschland an die Anleihegläubiger zahlen. Daher wird für heute, Montag ein Finanzminister-Sondertreffen angesetzt.

In Brüssel „hätte man sich ohnehin getroffen“. Wie aus Parlamentarierkreisen zu hören ist, ist mittlerweile auch ein Schuldenschnitt für Griechenland mittlerweile als „Extremoption“ nicht mehr ausgeschlossen, man wolle Griechenland gegenüber Härte zeigen, um nicht nach Griechenland auch Italien mit Geld versorgen zu müssen.

Die Banken in Europa scheinen ohnehin schon mit einem Schuldenschnitt zu rechnen, da die Banken ihre Griechenland-Positionen in den letzten Wochen massiv abgebaut haben.

Spätestens im September muß man in der EU die „Hosen runterlassen“, weil dann über das zweite Rettungspaket für Griechenland in Höhe von weiteren 120 Milliarden Euro befunden werden muß.

Die Umsetzung der griechischen Sparmaßnahmen kann bisher nicht in notwendiger Höhe beobachtet werden, – dies wäre aber erforderlich, um weitere Gelder zu vereinnahmen.