Goldreserven Deutschland – Peter Gauweiler will das deutsche Gold nach Deutschland zurückholen

Peter Gauweiler, der bereits in der Vergangenheit durch Anfragen zum Goldbesitz der Deutschen Bundesbank bei der Bundesregierung aufgefallen ist, monierte beim Bundesrechnungshof, daß die Bundesbank viel zu selten die eigenen Goldbestände in den USA inspiziert. Teilweise würde das Vorhandensein der Deutschen Goldreserven jahrelang nicht persönlich überprüft, dies widerspreche deutschen Bilanzierungsvorschriften.

Das Deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) schreibt eine jährliche körperliche Vollaufnahme (Zählung) vor, die Deutsche Bundesbank habe allerdings mindestens in den Jahren von 2008 bis 2010 keine Zählung der Goldreserven vorgenommen. Dies wäre für jedes Privatunternehmen in Deutschland ein Verstoß gegen das Gesetz.

Da die Bundesbank Gold im Wert von über 100 Milliarden Euro in den USA gelagert haben will, wäre es mehr als angemessen, das Vorhandensein solcher Werte auch körperlich zu überprüfen.

Der CSU-Politiker Gauweiler hat dem Bundesrechnungshof ein Gutachten des Professors Jörg Baetge (Münster) vorgelegt, welches dokumentiert, daß die Bundesbank ihren bilanzrechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Bei einem Bundesbankbestand von 3401 Tonnen Gold (per Juni 2011) würde sich ein Wert von ca. 116 Milliarden Euro ergeben. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank wird der größte Teil im Ausland und davon wiederum der größte Teil in den USA verwahrt.

Jeder deutsche Betrieb, der keine Vollinventur über Milliardenwerte vorlegt, würde sich vom Betriebsprüfer eine Backpfeife holen.

Peter Gauweiler hatte angeregt, die Goldreserven, also das deutsche Bundesbank Gold doch wieder zurück nach Deutschland zu holen. Bis dato wurde dies unter Hinweis auf die angeblich zu hohen Transportkosten und die zu hohen Kosten für den Bau eines Tresors abgelehnt. Ob dies die wirklichen Gründe für die Ablehnung sind, ist seit Jahren Inhalt von Spekulationen.

Wikipedia : Goldreserven Deutschland