Weltbank-Chef Zoellick tritt während der Eurokrise ab

Der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick will nicht mehr länger Präsident der Weltbank sein und hat erklärt, daß er nach Ende Juni nicht mehr Chef der Weltbank sein wolle. Seine Amtsperiode läuft dann ab, – bisher ist man aber davon ausgegangen, daß er seine Amtszeit einfach verlängert.

Der Rücktritt trifft die Staatengemeinschaft mitten während der Eurokrise, wo Weltbank, IWF und EZB eine zentrale Rolle spielen.

Nunmehr dürfte der Poker um die Nachfolge beginnen. In der Vergangenheit wurde die Weltbankspitze von Kandidaten dominiert, die aus dem Weissen Haus in Washington bestimmt worden sind. Als heisse Kandidatin wird nunmehr Hillary Clinton, die Frau des Ex-Präsidenten der USA, der durch seine Praktikantin Monica Lewinsky zu zweifelhaftem Ruhm kam, gehandelt.

Die Weltbank vergibt vor allen Dingen Kredite in Entwicklungsländer, die dann teilweise auch erlassen werden. Mit dem zur Verfügung gestellten Geld generiert man aber auch Nachfrage in den Industrieländern, da die Entwicklungshilfeländer ja auch Güter und Dienstleistungen z.B. in Ländern der Eurozone einkaufen.

Man darf gespannt sein, wen Präsident Obama für einen geeigneten Nachfolger Zoellicks hält.