Steinbrück sieht hohe Inflation kommen

Der derzeitige Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück hat in seinem Interview mit der Welt am Sonntag eingeräumt, daß er eine höhere Inflation kommen sieht.  Kurzfristig werde sie nicht kommen, aber in 3-4 Jahren werde „das Thema auf der Tagesordnung stehen“.

„Gerade die US-Notenbank pumpe Liquidität wie verrückt in die Märkte.“ äusserte Steinbrück, „es liege aber auch an der europäischen Notenbank“.

Möglicherweise hat Steinbrück dies betont, um als der große Bekämpfer der Finanz- und Staatenkrise als Kanzler gewählt zu werden. Auf jeden Fall war er hier ehrlich und hat das augesprochen, was vermutlich bereits alle vernünftigen Politiker wissen:

Konsequenz der massiven Gelddruckerei im Euroraum und in den USA kann eigentlich nur eine Geldentwertung sein: Euro und Dollar werden immer weniger wert.

Sachwerte wie Gold und Silber werden deshalb voraussichtlich auch zukünftig steigende Notierungen aufweisen.

Im Welt am Sonntag -Interview bedauerte Steinbrück übrigens auch das Einwerben von Spenden für Schachevents, welches ihm mit seinem Briefkopf nachgewiesen wurde. Er würde es nicht nochmal machen. Bemerkenswert daran ist, daß gerade aus den Reihen der SPD massive Vorwürfe in Richtung des Ex-Bundespräsidenten Wulff gekommen waren, – dieser sei in das Einwerben von Sponsorengeldern verstrickt.  Offensichtlich sieht man das in den eigenen Reihen nicht so kritisch.