Steinbrück: Hier Liste aller Reden und Honorare und was er vergessen hat

Der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hat über eine Wirtschaftsprüfungskanzlei eine Liste aller seiner Vorträge und Honorare veröffentlicht.

Die Kanzlei Warth & Klein Thornton AG hat ordnungsgemäß auch die Vorträge herausgefunden, die Steinbrück bisher „vergessen“ hatte, zu melden:

 

– Nicht angegeben war ein Vortrag bei der Kerkhoff Consulting GmbH 13.10.2011

– Nicht angegeben war ein Vortrag bei der Südwestbank AG 19.10.2011

– Nicht angezeigt wurden bislang Vorträge im Zeitraum vom 30.8. bis 24.09.2012, u.a. bei der Deutschen Bank. Nach Auffassung der Wirtschaftsprüungskanzlei ist aber die letzte Frist für die Meldung noch nicht abgelaufen

Die Zusammenstellung zeigt, daß Steinbrück, der Kanlerkandidat der SPD, die vorgibt, sich für die sozial schwachen besonders einzusetzen, in den letzten Jahren wie folgt aus der Redetätigkeit zusätzlich verdient hat, wohlgemerkt zusätzlich zu seiner normalen Vergütung:

2009:     90.000,00 Euro

2010:     551.722,69 Euro

2011:     460.100,00 Euro

Für 2012 sind bislang nur 150.000 Euro gemeldet, dies deutet darauf hin, daß sich Steinbrück im Blick auf die Kanzlerkandidatur etwas zurück gehalten hat.

Im Jahr 2010 hat er zusätzlich zu seiner normalen Vergütung alleine durch die Reden also rund 11 Jahresgehälter eines SPD-Durchschnittswählers verdient, wenn man das auf rund 50.000 Euro p.a. ansetzt.

Ob man daraus den Schluß ziehen kann, daß sich Steinbrück dann 11x so gut in einen „Niedrigverdiener“ hineinversetzen kann, muß man dem Wähler überlassen.

Der Wirschaftsprüfer-Bericht über Steinbrück ist hier veröffentlicht:  Steinbrücks Reden

Wer nicht mehr genau weiß, wer Steinbrück ist, dem  hilft vielleicht dieses „alte“ Video, indem Herr Steinbrück und Frau Merkel den Sparern garantieren, daß die Spareinlagen sicher sind und die Hypo Real Estate mit etwas Geld vom Steuerzahler gerettet werden müsse:

Er räumt in dem Video ein, daß das Geld schon knapp wurde, 200- und 500-Euro-Scheine knapp wurden, die Bundesbank schon gewarnt hatte. Er räumt auch ein, daß er für seine Aussagen überhaupt keine Legitimation durch den Bundestag hatte.