USA töten Osama bin Laden in Pakistan

US Soldaten haben nach Angaben der USA den Gründer und Führer der Terrororganisation Al-Qaida Osama bin Laden in Pakistan bei einem Schußwechsel getötet. Die USA haben damit fast 10 Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York vom 11.September 2001 gebraucht, um bin Laden überhaupt zu finden. Nach einhelliger Meinung von Terrorexperten sei bin Laden der Drahtzieher der Anschläge auf das Pentagon und das World Trade Center gewesen, bei denen es fast 3000 Tote gegeben hat.

Bei der von Obama angeordneten Operation in Pakistan sei kein Amerikaner zu Schaden gekommen, man habe sich zudem bemüht, zivile Opfer weitestgehend zu vermeiden. Bin Laden, der sich in Abbottabad, ca. 100 km nörlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad versteckt gehalten habe, sei dort von US Soldaten gestellt und schließlich während eines Schußwechsels getötet worden, – durch einen Kopfschuß.

Mittlerweile sei bin Laden durch eine DNA-Analyse auch eindeutig identifiziert worden, auch der pakistanische Geheimdienst ISI hat den Tod des Al Qaida-Führers bestätigt, im Fernsehen sind auch Bilder der blutüberströmten Leiche gezeigt worden.

Der US Präsident Obama ist sich allerdings sicher, daß mit dem Tod Osama Bin Ladens der Terror voraussichtlich keine Ende finden werde, man müsse weiter vor Anschlägen auf der Hut sein. Auch wenn der Terrorist nun tot sei, könne nicht mit einem Ende des Terrors gerechnet werden, der aus Afghanistan ausgehe, teilten die USA, gestützt auf Aussagen der CIA mit. Der Stellvertreter Osama Bin Ladens, Ayman al-Zawahri werden voraussichtlich nunmehr den Tod Bin Ladens rächen wollen.