Gaddafi verkaufte kurz vor seinem Sturz für 1 Milliarde Dollar Gold

Libyens Ex-Staatschef Muammar el Gaddafi hat offensichtlich während des Aufstands in Libyen kurz vor seiner Flucht große Mengen Gold aus dem Staatsbesitz verkauft. Kurz bevor seine Residenz gestürmt wurde, hat er gemäß des jetzigen Zentralbankchefs Kassem Assos 29 Tonnen Gold aus Zentralbankbeständen verkauft. Damit hat er die Goldbestände Libyens auf einen Schlag um 20% verkleinert.

Es wird vermutet, daß Gaddafi das Gold über Tunesien außer Landes schaffte, um es dann zu Geld zu machen. Gaddafi habe angegeben, damit Gehälter bezahlen zu wollen. Vermutlich dient es aber überwiegend seiner eigenen persönlichen Bereicherung und Finanzierung seiner Flucht. Womit bewiesen ist, daß Gold in der Tat eine Krisenwährung ist, sie ist immer und überall sofort wieder zu Geld zu machen und sie ist – wie man sieht – auch fluchtfähig. Gaddafi hätte sich mit Immobilienverkäufen sicher schwerer getan. Einen Palast oder eine Eigentumswohnung kann man halt nicht schnell außer Landes bringen 🙂