Eurokurs unter Druck

Nachdem in den USA etwas robustere Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht worden sind, kam der Euro im europäischen Nachmittagshandel unter Druck. Am Freitag gab die Währung bis auf 1,4059 US$ nach und erholte sich nur langsam bis auf 1,4125.

Die US-Beschäftigung ist im März um rund 216.000 Stellen gestiegen, einen solchen Anstieg hat es seit Mai 2010 nicht mehr gegeben. Naturgemäß reduzierte sich dadurch auch die Arbeitslosenquote.

Einen negativen Beigeschmack hat allerdings, daß die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit seit Herbst deutlich gestiegen ist, was daraufhin deutet, daß es einen schnell wachsenden Bodensatz von schwer zu vermittelnden Personen gibt.

Das wird die FED voraussichtlich auch weiterhin davon abhalten, die Zinsen dramatisch ansteigen zu lassen.