Gold — die Erholungsphase nach dem Kursrutsch

Gold — die Erholungsphase nach dem Kursrutsch

Gefangen hat sich der Goldpreis bei einem Preis von 1.340 Dollar. Erneut handelte es sich bei dieser Druckphase um eine temporäre Erscheinung. Allerdings hinterließ diese Phase doch tiefere Spuren.

Gold, das gelbe Edelmetall besaß einige Ambitionen nach oben.

Jedoch stoppten US-Zinssorgen diese Ambitionen erst einmal. Ein positive Eindruck war an den Goldmärkten nicht zu vernehmen. Verursacht wurde dies durch die Tatsache, dass von den US-Notenbankern die Falken das Wort ergriffen. Nun steht am Freitag das nächste große Ereignis bevor. Schließlich kommt es im Bundesstaat Wyoming zum Treffen der internationalen Notenbanker. Die Rede, die Fed-Chefin Janet Yellen an diesem Tag hält, wird mit Spannung erwartet. Allerdings ist es charttechnisch erst einmal zu einem Scheitern gekommen. Daher sind die Perspektiven vom Goldpreis als leicht getrübt anzusehen, weshalb die Devise erst einmal abwarten lautet.

Der Goldpreis zeigte sich am Dienstag Nachmittag im Hinblick auf Gold mit Notierungen mit einem stabilen Niveau. Für die Wertung gilt der Zeitpunkt von 15.25 Uhr MESZ als maßgebend. In diesem Fall kam es zur Verteuerung der Feinunze auf Gold, die am meisten gehandelt wurde, um 4,10 Dollar. Damit betrug der Preis für eine Feinunze Gold 1.347,50 Dollar.

Noch am Vormittag des Dienstags gaben die Notierungen beim Goldpreis nach. Die gleiche Feinunze Gold wies gegen 7:30 Uhr MESZ einen Preis von 1.341,80 Dollar aus. Einen Anteil daran hat der Gold-ETF, der zur neuen Woche mit Kapitalzuflüssen in den Handel startete. Gegenüber Freitag war ein Anstieg bei der gehaltenen Goldmenge von 955,99 auf 958,37 Tonnen zu verzeichnen. Allerdings kam es noch etwas kurioser, wie der Blick unter Bezug auf das physisch besicherte Goldprodukt zeigt. Bei fünf Einzelinvestoren, die zu den institutionellen Investoren gehören, kam es zu Aufstockungen ihrer ETF-Bestände.