GOLDREPORT

Goldpreis – Anstieg erhofft: 6000 Anleger fielen auf BWF rein – 54 Mio weg?

Die Polizei und Staatsanwaltschaft hat erneut Durchsuchungen und Haftbefehle bezüglich der vermeintlichen Goldbarren-Betrügereien rund um die BWF vollstreckt.

Was war passiert? Der “Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung” (BWF), die keine Stiftung war, wird vorgeworfen, von rund 6000 Anlegern ca. 54 Millionen Euro an Geldern eingesammelt zu haben – mit dem Versprechen, dafür Goldmünzen und Goldbarren zu kaufen.

Nachdem bereits im Februar erste Durchsuchungen stattfanden, wurden im Großraum Berlin und Nordrhein-Westfalen weitere Objekte durchsucht, z.B. in Frechen bei Köln und Zehlendorf sowie Teltow.

Es besteht der dringende Tatverdacht, daß ein zweistelliger Millionenbetrag gar nicht in Gold angelegt worden ist. Auch die bei den Durchsuchungen gefunden “Goldbarren” bestanden zum Teil gar nicht aus massivem Gold, sondern sollten nur massive Goldbarren vortäuschen.

Vier Haftbefehle gegen die sogenannten “Goldhändler” wurden am heutigen Mittwoch vollstreckt. Den Händlern wird vorgeworfen, u.a. über Goldsparpläne Renditen von bis zu 150% versprochen zu haben, die dann erzielt werden könnten, wenn man sich das Gold nicht ausliefern lässt, sondern der BWF zum “Arbeiten” überlässt.

Ob die Anleger, die auf einen steigenden Goldpreis und sagenhafte Renditen gehofft haben, ihre Einlagen oder auch nur einen Teil davon wiedersehen, gilt als unsicher. Mit Wahrnehmung der Kundeninteressen ist folgende Kanzlei beauftragt: BWL-Stiftung – Kanzlei

Als gesichert darf gelten, daß die Verantwortlichen bei der &#8220BWL-;Stiftung” mindestens einen Teil der Gelder gar nicht in Gold angelegt haben.