Überfall auf Juweliergeschäft in Wien-Favoriten – gescheitert

Erfolgreich zur Wehr gesetzt — So haben es sich die Ganoven nicht vorgestellt, als sie sich dazu entschlossen haben ein Juweliergeschäft zu überfallen. Der Juwelenhändler setzt sich mit einer Schreckschusspistole erfolgreich zur Wehr. Auf der Flucht in feuchten Höschen verloren die Verbrecher dabei auch noch einen großen Teil Ihrer Beute.

Gegen 13.00 Uhr am Samstagnachmittag ist ein Juweliergeschäft in Wien-Favoriten von bislang Unbekannten überfallen worden. Laut Angaben der Polizei soll der Inhaber eine Schreckschusspistole abgefeuert haben, daraufhin ergriffen die Täter schleunigst die Flucht und haben dabei den Großteil der Beute verloren.

Bei dem Überfall auf einen Juwelier in der Favoritenstraße 61 in Wien ist es  Samstagmittag zu gefährlichen Szenen gekommen. Nach Angaben der Polizei (Michaela Rossmann), erstürmten drei maskierte Männer um 12.55 Uhr das Geschäft in der Wiener Favoriten Straße. Ein Verbrecher zückte seine Waffe und rief „Überfall!“. Seine Komplizen machten sich derweil über die Vitrinen her und stopften Schmuck & Uhren in mitgebrachte Taschen.

Ein Schreckschuss fiel in Richtung Boden

Der Inhaber des Geschäfts befand sich zu dem Zeitpunkt zusammen mit einem Angestellten und zwei Kunden in dem Laden, als er aus Notwehr zu einer Schreckschusspistole griff. Er gab einen Schuss in Richtung Boden ab. Aus Angst ergriffen ergriffen die Täter daraufhin in die Flucht, wobei Sie in ihrer Panik dabei den Großteil ihrer Beute  zurückgelassen oder beim Davonlaufen verloren haben. Eine Großfahndung der Polizei blieb bislang erfolglos, sagte Rossmann. Bei dem Überfall gab es dieses Mal glücklicherweise keine Verletzten.

Kriminelle sollten sich darüber im Klaren sein, dass sich Händler durchaus auch zur Wehr setzen können und nicht alle sind dabei so human und schießen nur auf den Boden.