Rumänen versuchen Messing als Gold zu verkaufen

In Österreich agieren derzeit verschiedene Betrüger mit südosteuropäischem Aussehen und rumänischem Kennzeichen auf den Pkws dergestalt, daß sie versuchen bei Goldhändlern vermeintliche Goldbarren gegen Euro zu verkaufen, die aber tatsächlich nur aus Messing und allenfalls vergoldet sind.

Jüngst versuchten es zwei Männer aus dieser Gruppe in St.Veit an der Glan und wollten für einen vermeintlichen 500 Gramm-Goldbarren rund 15.000 Euro von einem Goldhändler erhalten. Der Goldhändler schnitt jedoch ein kleines Stück aus der vermeintlichen Goldplatte heraus und analysierte die Metallzusammensetzung.

Damit hatten die Täter wohl nicht gerechnet: Mit Bekanntgabe des Analyseergebnisses ergriffen die vermeintlichen Goldbarren-Verkäufer die Flucht und brausten mit einem dunklen BMW, vermutlich schwarz, der ein rumänisches Kfz-Kennzeichen trug, davon.

Die beiden Männer waren ca. 1,85 bis 1,90m groß, von kräftiger Statur und trugen Adidas-Hosen und Adidas-Jacken.

Den rumänischen Tätern dürfte es mit derart plumpen Fälschungen kaum gelingen, bei professionellen Goldhändlern, die auf Goldmünzen und Goldbarren spezialisiert sind, Euros für leicht erkennbaren Schrott zu erlangen. Die Polizei berichtet aber immer wieder von unbedarften Dritten, denen wertloser Plunder als Gold verkauft wird.

Unbekannt ist, ob es sich bei den rumänischen Tätern um Personen handelt, die der Hochbegabten-Gruppierung zuzuordnen ist, die Politiker immer wieder bei den Zuwanderern aus diesen Ländern ausmachen.