Preis der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft in München verliehen

10. November 2014 — Am vergangenen Samstag ist erneut der Preis der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V. (DEG) verliehen worden. David Reymann kritisierte in seiner Laudatio vor gut zweihundert Zuschauern zunächst die aus seiner Sicht zum aktuellen Preisverfall bei Edelmetallen führenden Umstände. „Gold wie auch Silber bilden in ihrer aktuellen Bewertung eine anscheinend behobene Schuldenkrise und Stabilisierung des Finanzsystems ab. Doch wäre diese Sichtweise schlicht töricht oder naiv. Das Spiel läuft allein wegen der Bereitschaft einer Clique opportunistischer Entscheider weiterhin unbeirrt. Geltende Regeln werden in sich verkürzenden Abständen durch Umstellung oder Bruch wieder und wieder über den Haufen geworfen. Das hinterlässt natürlich gesellschaftliche Spuren. So der DEG-Vorsitzende und weiter „Unser aller Wertesystem erodiert. Legalem Falschgeld, welchem wir durch Zwang verpflichtet sind, wird offenbar nach und nach alles was lieb und teuer ist geopfert.“

Der DEG-Preis für besondere Verdienste in der unabhängigen Aufklärungsarbeit über das Geldwesen im Allgemeinen und über Edelmetalle als werthaltigem und natürlichem Geld im Besonderen, ging an die Organisatoren der zehnten Edelmetallmesse und Pioniere der Goldseiten – Frank Hoffmann und Jan Kneist mit ihrem Team.

Reymann hob in seiner Laudatio den Idealismus und den Mut von Herrn Hoffmann hervor, der seit nunmehr 15 Jahren eine zuverlässige wie umfangreiche Informationsquelle für physische Edelmetallanleger betreibt. Die mit Jan Kneist gemeinsam aus der Taufe gehobene Edelmetallmesse, welche sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer festen internationalen Größe für physische Edelmetallanleger wie auch der Mineninvestoren gleichermaßen entwickeln konnte, ist ebenso Auszeichnungsgrund

Der DEG-Preis ist traditionell eine aus reinem 9991000 Feinsilber gegossene, handgefertigte Skulptur „Made in Germany“. Ihre Flügel symbolisieren das in der Satzung der Edelmetallgesellschaft verankerte Streben zu währungstechnischer Unabhängigkeit und Freiheit. Damit unterstützt die DEG die konstruktive Suche nach Auswegen aus der aktuellen Sackgasse des Währungssystems. Der Preis setzt einen frischen Akzent in der Edelmetallbranche und soll Ansporn und Bestätigung zugleich sein.

Das von der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG für den Preis der DEG in diesem Jahr zur Verfügung gestellte Feinsilber verkörpert zudem hohen inneren Wert. Der DEG-Preis überflügelt mit seinen gut 20 Feinunzen reinem Silber aus der Realwertperspektive bereits heute materiell nahezu alle weit bekannteren Preistrophäen.

Hintergrund:

Die Deutsche Edelmetall-Gesellschaft e.V. ist eine im Jahr 2006 gegründete gemeinnützig tätige Vereinigung. Die DEG engagiert sich mit bundesweiten Diskursen zum Thema Edelmetall, Edelmetallanlage und Edelmetallhandhabe gem. § 52 (2) 7 AO in der Erziehung, Volks- und Berufsbildung.

Internationale Aufmerksamkeit hat die von der Taxpayers Association of Europe und der DEG gemeinsam gestartete „Heimhol-Initiative“ der Deutschen Goldreserven aus New York, Paris und London hervorgerufen. Neben einem sehr breiten und internationalen Medienecho und erster Aktivität des Deutschen Bundestages und der Deutschen Bundesbank verzeichnet die Initiative unter

http://www.gold-action.de bereits mehr als 15.000 Unterzeichner.

Preis der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V.

deg-preis

  • Material: Feinsilber/Stein/Edelstahl
  • Gewicht: ca. 1.720 g
  • Höhe: 36,6 cm
  • Breite: 7,5 cm
  • Machart: Guss
  • Künstler: Jana Pfeifer

2014 ist das Material für den Preis eine Spende der Firma ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG.