Streit um vergrabene Goldbarren auf dem Grundstück eines Wiener Kaufhauskönigs

Der Wiener Multimillionär Carl Vitaly vergrub wohl im Boden seines Grundstücks im Wiener Stadtteil Mauer Goldbarren, vergaß aber wohl, dies auch den richtigen Leuten mitzuteilen. Als sein Sohn Carlo nach dem Tod Carls in die Villa einzog, ahnte er wohl auch nichts von den im Boden versteckten Goldbarren. Als auch Sohn Carlo verstarb, erwarb eine österreichische Bank (Raiffeisenkasse) das Grundstück, um dort Doppelhaushälften errichten zu lassen.

Bei den Erdaushubarbeiten fanden zwei Slowenen sieben 1-Kilo-Goldbarren an der vornehmen Adresse in der Wernergasse. Der ursprüngliche Kaufhausbesitzer Carl Vitaly (Kaufhaus „Tlapa“) hatte sie wohl dort vergraben. So richtig glücklich wurden die Slowenen mit den Goldbarren jedoch nicht. Die zwei Slowenen, die zuerst mit der Schaufel auf die Barren stießen, wollten die Barren behalten und einen dritten Slowenen, der auch am Aushub beteiligt war, leer ausgehen lassen. Dies war möglicherweise ein Fehler, denn der dritte Slowene verriet seine beiden Kollegen und nun streitet sich die Bank mit der Baufirma um die Goldbarren.

Gottseidank hatte derjenige, der die Goldbarren vergraben hat, Goldbarren vergraben und keine Geldscheine…diese wären schon verrottet, die Goldbarren stellen auch heute noch einen Wert von über 200.000 Euro dar. Ein Wert, um den nunmehr vor Gericht gestritten werden dürfte. Noch ist nicht einmal klar, wer die Goldbarren dort vergraben hat. Die Beteiligten vermuten, daß dies Car Vitaly geweisen dürfte. Beweise liegen dafür allerdings nicht vor.