Royal Bank of Scotland RBS betrügt beim Libor – über 600 Mio $ Strafe!

Die britische Großbank Royal Bank of Scotland, die zwischenzeitlich mehrheitlich im Besitz des Staates Großbritannien ist, hat wohl nachweislich in betrügerischer Absicht den Interbanken-Zinssatz „Libor“ manipuliert und muß über 600 Millionien US-Dollar Strafe zahlen. Damit reiht sich die Royal Bank of Scotland in eine ganze Reihe anderer Banken ein, die auch den Zinssatz manipuliert hatten und ebenfalls zu Strafzahlungen verdonnert wurden, so z.B. UBS (940 Millionen Pfund) und Barclays (290 Millionen Pfund).

Auch bei der Deutschen Bank in Frankfurt kam es zu Freistellungen von Mitarbeitern, bei denen man „vom Standard abweichende Handlungsweisen“ festgestellt haben will. Das Bundesaufsichtsamt für das Finanzwesen BAFIN hat u.a. bei der Deutschen Bank eine Sonderprüfung angesetzt, um die Rolle bei den Zinsmanipulationen rund um den Libor umfassend aufzuklären.