KB Edelmetalle Schweiz in Konkurs – Koschine redet sich um Kopf und Kragen

Für die KB Edelmetalle Schweiz des Mike Koschine wurde zwischenzeitlich das Konkursverfahren eröffnet, wobei das Gericht den Mangel an Masse bereits festgestellt hat.

Mike Koschine hat natürlich auch dazu Erklärungen und verspricht, daß alle Kunden ihr Gold bekommen würden… er hätte auch Projekte in Kairo und im Kongo (schön weit weg), auch hat er schon 75 Kilo Gold gekauft, er wüsste nur noch nicht, wann es geliefert wird…

Am liebsten wäre ihm, daß man schriftlich auf die Ansprüche gegen die KB Edelmetall verzichtet – im Gegenzug würde er persönlich haften.

Leider hätte die TV-Sendung Frontal katastrophale Folgen für ihn und ihm sei Gold gestohlen worden. Gleich 2x.

Er behauptet auf einer Veranstaltung in Erfurt auch, daß die KB Edelmetall eigentlich „zu viel“ Gold hatte, dies hätte Price Waterhouse auch festgestellt.

Es existiert ein Video einer Veranstaltung in Erfurt, wo Mike Koschine sich um Kopf und Kragen redet. Kenner der Szene finden das Video sicher köstlich.

Er beantwortet leider nicht die Frage, warum denn eine Lieferung von 75 Kilo Gold so lange dauert. Er beantwortet auch nicht die Frage, warum Kunden bereits früher auch 2 Jahre nach Antrag auf Auslieferung keine Ware bekommen hatten.

Hier ein Mitschnitt seiner Rechtfertigungsarie, die Kenner auch als „Mikes Märchenstunde“ bezeichnen:

Köstlich auch seine Aussage, daß „Übergaben von Gold nicht versicherbar“ seien. Eine sachlich definitiv falsche Aussage.

Gold kaufen ist ja eine grundsätzlich vernünftige Angelegenheit, da hat Koschine Recht. Unklug ist es aber Gold zu teuer über einen solchen MLM-Vertrieb zu kaufen. Erst recht ist es unklug, wenn in einem solchen MLM-Vertrieb Gold auf mehr als zweifelhafte Weise verschwindet. Die Anleger hätten besser Goldbarren oder Goldmünzen direkt bei einem Edelmetallhändler ihrer Wahl das Gold gekauft und ihnen wäre so manche leidige Erfahrung erspart geblieben.