Diebesbande schmolz 500 Kilo Gold in Pforzheim ein

Am Landgericht Stuttgart wird aktuell ein Fall verhandelt, bei dem es um 4 Angeklagte geht, die Teil einer Räuberbande von fast 30 Personen gewesen sein sollen. Die Anklage wirft den Personen vor, aus Diebstählen, Einbrüchen etc. über 500 Kilo Gold und 258 Kilo Silber in Pforzheim eingeschmolzen zu haben.

Das Diebesgut soll zu Goldklumpen zusammengeschmolzen worden sein, bevor man es in Pforzheim zu Geld machte. Durch das Schmelzen hätte man die Herkunft des Goldes und eine Zuordnung von bestimmten Schmuckstücken zu Straftaten verschleiern wollen.

Die vier Männer türkischer Herkunft sollen in Villen reicher Bürger vor allen Dingen im Großraum Stuttgart eingebrochen sein und hätten dort in Einzelfällen auch jeweils sechsstellige Beute gemacht, u.a. werden Einbrüche in Stuttgart,Baden-Baden, Karlsruhe, Pforzheim, Vaihingen-Enz und Walheim aufgelistet.

Ein „Juwelier“ in Köln hätte dabei „geholfen“, das Gold zu verklumpen, bevor man dieses in Pforzheim in Geld oder Goldbarren umtauschte. Die 17.Strafkammer hat mehrere Prozesstage bis hin zum 10.Oktober angesetzt.

Bereits vor den jetzt angeklagten Tatverdächtigen türkischen Hintergrunds hatte das Stuttgarter Landgericht vor wenigen Wochen zwei Bosnier wegen zahlreicher Einbrüche und Edelmetalldiebstahl zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

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