Deutsche Bank wegen illegaler Geschäfte im Vatikan von der Zentralbank „abgeschaltet“

Die Deutsche Bank Italien hat bisher im Vatikan den unbaren Zahlungsverkehr abgewickelt, – allerdings illegal. Wer im Vatikanstaat Ansichtspostkarten, Goldmünzen oder Briefmarken gekauft hat und hat diese mit der Eurocheque-, bzw. Maestrokarte o.ä. bezahlt, konnte die Services der Deutschen Bank Italien nutzen, die dies für den Vatikan abgewickelt hat.

Allerdings hat es die Deutsche Bank Italien wohl versäumt, sich für diese Art von Geschäften eine notwendige Genehmigung einzuholen. Die italienische Zentralbank hat die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel im Vatikan ausgesetzt, weil die Deutsche Bank Italien im Vatikanstaat die Anti-Geldwäsche-Standards nicht erfüllen würde.

Besucher der Museen im Vatikan können ab sofort deshalb z.B. auch nicht mehr mit Kreditkarte bezahlen.