Sparkassen steigen als Großaktionär bei Beate Uhse ein

Die Beate Uhse AG, der bekannteste Porno- und Erotikartikelvertrieb Deutschlands, hat einen neuen Großaktionär: Die Sparkassen in Schleswig-Holstein beteiligen sich über eine Tochtergesellschaft an der maroden Beate Uhse Gesellschaft. Die Sparkassen sind mittlerweile mit 13,11% zweitgrößter Einzelaktionär. Der Sohn der ehemaligen Firmengründerin Beate Uhse, Ulrich Rotermund hatte sich schon aus dem Unternehmen zurückgezogen. Die Staatsanwaltschaft in Kiel hatte im vergangenen Jahr Ermittlungen gegen ihn eingeleitet.

Bedingt durch die freie Verfügbarkeit von Pornobildern und -videos im Internet war das Geschäft rund um Beate Uhse in den letzten Jahren stark rückläufig. Nicht nur bei Videos und DVDs macht das Internet mächtig Konkurrenz, sondern auch bei von Beate Uhse offerierter „erotischer Bekleidung“ und „erotischem Spielzeug“.

Ob sich die Sparkassen mit diesem Investment einen Gefallen tun und ob eine solche Geldanlage dem entspricht, was der Sparkassenkunde glaubt, was die Sparkasse mit seinen Geldern macht, bleibt abzuwarten.