Sparen ist freiwillige Enteignung – sagt ein Bankvorstand

Der Vorstand einer der grössten österreichischen Bankengruppen, der „ERSTE BANK“ hat es auf den Punkt gebracht:

„Sparen ist freiwillige Enteignung“

…hat er anläßlich des Weltspartags gesagt. Wer bei den Banken derzeit Geld für Zinssätze zwischen 0,06% und 1,65% anlege und dies sei üblich, würde bei einer Inflationsrate von zur Zeit 2,4% zwar Liquidität halten, sich aber „freiwillig enteignen“. Vorstand Peter Bosek sieht auch für die nächsten 5 Jahre keine Besserung. Staaten könnten sich über diese Form der Inflation, die über den Sparzinsen liegt, leichter entschulden, – für den Sparer selber ist dies jedoch mit einer Enteignung verbunden.

Schön, daß es noch Bankvorstände gibt, die ehrlich sind. Eine aussterbende Spezies.

Ob der Vorstand der ERSTE BANK angesichts solcher Mini-Zinsen und der faktischen Enteignung nicht auch lieber die Wiener Philharmoniker in Gold kauft, statt sein Geld auf ein Sparkonto einzuzahlen, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, daß die ERSTE BANK in Österreich tausende dieser Wiener Philharmoniker Goldmünzen an Geldanleger verkauft.