Kölner Goldbarren-Betrüger festgenommen – Auktionsverkäufe ohne Lieferung

Die Kölner Polizei kam ihm schlußendlich doch auf die Schliche: Ein 41 Jahre alter Kölner hatte über eine bekannte Internet-Auktionsplattform immer wieder Goldbarren, Goldmünzen und Silbermünzen versteigert. Zahlreiche Kunden haben nach Ablauf der Aktion per Vorkasse überwiesen, aber keine Ware erhalten.

Der Kölner hatte mit gefälschten Ausweisen mehrere Konten auf erfundene Identitäten eröffnet. Damit der Betrug nicht so schnell auffällt, agierte er unter mehr als 20 verschiedenen Nutzernamen, bei denen die Bankkonten aber teilweise identisch waren.

Unter falschem Namen wurde auch eine konspirative Wohnung angemietet, die die Polizei bei der Stürmung zwar leer vorfand, – allerdings war der Mieter so unklug, in der Wohnung, die er für seine kriminellen Vorgänge nutzte, Hinweise auf seine tatsächliche Wohnung zu hinterlassen.

So konnte die Polizei ihn leicht auch „zuhause“ besuchen. Der vermeintliche Täter aus Köln-Ehrenfeld ist ein Wiederholungstäter und der Polizei bereits aus früheren Delikten bekannt. Im aktuellen Fall sind der Polizei bereits mind. 80 Opfer bekannt. Opfer werden gebeten, sich mit der Kölner Kripo in Verbindung zu setzen.

Tip der Redaktion: Goldbarren oder Goldmünzen kann man durchaus „online“ kaufen, dies dürfte auch der meistgenutzte Weg in Deutschland sein. Allerdings sollte man sich dann auf die seriösen, bekannten Anbieter beschränken. Der Weg zu seriösen Anbietern führt z.B. über: Gold kaufen im Internet