IWF will, daß Deutschland den Euro-Rettungsschirm verdoppelt

Die IWF-Chefin Lagarde möchte, daß der Euro-Rettungsschirm massiv aufgestockt, wenn nicht verdoppelt wird. Das würde heißen, daß auch Deutschland einen deutlich größeren Beitrag dazu leisten müsste.

Bisher scheitert ihr Verlangen an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die das kategorisch abgelehnt hat. Deutschland bürgt bisher schon für mehr Euros im Rettungsschirm als jeder andere Staat. Auf eine Ausdehnung hat Frau Merkel daher nur wenig Lust.

IWF-Chefin Lagarde versuchte bereits gestern abend im Gespräch mit Merkel, deren Haltung aufzuweichen.

Der IWF sieht gewaltige Risiken aus Italien und Spanien auf den Euro zukommen, die auch abgesichert werden müssten, – daher müsse der Rettungsschirm vergrössert werden.

Italien hatte bereits eine Verdoppelung des Rettungsschirm-Volumens (bisher 500 Milliarden Euro) gefordert. EZB-Chef Mario Draghi hat auch offensichtlich auch keine Lust mehr darauf, daß die EZB die faulen Staatsanleihen alle aufkauft… und schlägt Frau Merkel ebenso eine Ausweitung des Rettungsschirms vor.

Doch selbst eine Ausweitung des Euro-Rettungsschirms wird nicht reichen, meint Lagarde und will ihrerseits in der Welt Geld einsammeln, um für den IWF auch 500 Milliarden zusammen zu bekommen.

Bleibt zu hoffen, daß sie da nicht auch an Deutschlands Türe klopft. Deutschland, der Weltenretter…

So manch Bundesbürger verliert vor lauter Rettungsschirmen bald die Übersicht…: Der aktuelle Rettungsschirm EFSF hat eine Kapazität von 230 Milliarden Euro und sei, so meint Merkel, ausreichend. Das Begehren des IWF geht dahin, den Nachfolge-Rettungsschirm ESM deutlich aufzustocken. Der IWF ist der Auffassung, daß ohne drastische Aufstockung die Finanzkrise nicht gelöst werden kann.

Wohl dem, der sich gegen Weiterungen der Finanzkrise rechtzeitig mit Gold und Silber eingedeckt hat und sich so gegen Geldentwertung wehren kann. Ein steigender Goldpreis und auch Silberpreis gibt den Investoren seit ca. 10 Jahren Recht.

Italiens Präsient mit seiner Verdoppelungsforderung und Lagarde (IWF) mit der Forderung, die Mittel drastisch aufzufordern, sind noch die harmlosesten Rufer nach mehr Geld.

Wissenschaftler des Peterson Instituts in den USA gehen davon aus, daß im Extremfall bis zu 5000 Milliarden Euro benötigt werden, um die Probleme des Euros zu lösen.

Ob allerdings das Banknotendrucken von 5000 Milliarden Euro unbedingt zur Stabilität des Euros beiträgt, darf extrem bezweifelt werden. Wir gehen davon aus, daß diejenigen, die Gold und Silber kaufen, auch in Zukunft auf der richtigen Seite stehen…