IWF droht Griechenland-Hilfe einzustellen – kommt jetzt die Staatspleite ?

Der Internationale Währungsfonds hat avisiert, daß er aktuell nicht bereit ist, sich an den Hilfen für Griechenland zu beteiligen. Dies will zumindestens der „Spiegel“ wissen. Demnach hätten nicht unbedeutende IWF-Mitarbeiter dies signalisiert, – ggü. der EU-Spitze in Brüssel, schreibt der „Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 23.7.

Sollte der IWF bis September nicht zahlen, dürfte eine Pleite Griechenlands auch trotz möglicher EU-Hilfen sehr wahrscheinlich sein.

Offiziell will der IWF ab kommenden Dienstag in Athen vor Ort sein um die Umsetzung der griechischen Sparmaßnahmen zu überprüfen. Nach Vorabberichten seien aber ca. 23 der angekündigten Maßnahmen nicht oder nicht hinreichend von den Griechen umgesetzt, was zu einer Nichtauszahlung von Hilfstranchen führen könnte.

Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister hält mittlerweile einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für denkbar, er sei mehr als skeptisch, ob Griechenland die Auflagen erfüllen könne oder erfüllt habe.

Rösler sagte klipp und klar: „Wenn Griechenland seine Auflagen nicht erfüllt, kann es keine Zahlungen an Griechenland geben“ – damit wäre die Staatspleite und/oder der Euro-Austritt Griechenlands vorprogrammiert.

Lange genug hätten die Staaten Griechenland dann Zeit gegeben, sich darauf vorzubereiten und ggf. eine Alternativ-Währung z.B. die Drachme II. zu drucken.