Im Prinzip wäre jeder ein Gewinner, da der Goldstandard eine Form der Geldorganisation ist, die erwiesener Maßen funktioniert. – Thomas Bachheimer

Thomas Bachheimer, Europa-Präsident des Goldstandartinstituts erklärt im Gespräch mit dem Edelmetallhändler philoro Edelmetalle GmbH, dass im Idealfall Geld von Gewichtsbezeichnungen abhängig ist, wie in Zeiten als Pfund, Schilling, Penny, Dollar und Mark für ein Gewicht von Gold und Silber standen. Nicht Gold sollte mit Währungen gekoppelt sein, sondern Währungen sollten Gold- oder Silbergewicht repräsentieren.

Natürlich würde dann ein Name wie Euro von der Bildfläche verschwinden. Dies läge aber hauptsächlich an der katastrophalen Umsetzung und Konstruktion sowie der undemokratische Vorgehensweise.

Weiter warnt er vor der Macht der Regierungen Geld zu drucken und dadurch den Wert des Geldes bestimmen zu können.

Bei einer Wiederauflage des Goldstandards würde die Gesellschaft stärker abgesichert sein gegenüber versteckter Enteignung und Inflation. Auch Auswirkungen auf die Politik sieht Bachheimer in diesem Zusammenhang, da nicht gekaufte Wähler anderen Politikern ihre Stimme geben würden. Auch mehr Eigenverantwortung in Folge von weniger Staatsabhängigen sieht er als positive Auswirkung des Goldstandards.

Auf die Goldpreismanipulation angesprochen meint Bachheimer, dass schon die Tatsache, dass Gold, welches ein nichtvermehrbares Gut darstellt in beliebig vermehrbaren Währungen gemessen wird, eine Manipulation darstellt. Auch negative Berichte in den Medien beeinflussen, wie zum Beispiel Fälschungsnachrichten, den Goldpreis.

Bei der Einführung des Goldstandards würde Herr Bachheimer auf die Politik der kleinen Schritte setzen, damit sich die Bevölkerung mit den neuen Bedingungen vertraut machen kann.

Das ganze Interview finden sie hier:

Philoro Edelmetalle GmbH