Grossbrand bei Scheideanstalt Heimerle und Meule in Pforzheim

In der Pforzheimer Edelmetallscheidefirma Heimerle & Meule kam es am frühen Ostermontagmorgen gegen 3.19 Uhr zu einem Grossbrand. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren bis in den Nachmittag beschäftigt, das Feuer zu löschen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Weil es sich um einen Hochsicherheitsbetrieb handelt, durch die Brandhitze herunterfallende Lüftungsteile die Zugänge erschwerten und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in dem galvanischen Betrieb hochgiftige Gase entweichen, gestaltete sich die Arbeit der Feuerwehr sehr schwierig.

Der Schaden dürfte im zweistelligen Millionenbereich liegen, wobei ein möglicherweise mehrwöchiger Produktionsausfall noch nicht berechnet werden kann.

Die Geschäftsführung hat den Osterurlaub naturgemäß sofort abgebrochen und ist nach Pforzheim geeilt.

Ob es zu Verlusten bei im Unternehmen gelagerten Gold- und Silberwaren gekommen ist, kann zur Zeit noch nicht beantwortet werden.

Als Brandursache scheint ein technischer Defekt wahrscheinlich, die Experten von Polizei, Feuerwehr und Versicherung müssen noch abschliessende Untersuchungen vornehmen.