Finanzagentur sperrt 40.000 Kunden das Konto (Bundesschatzbriefe u.ä.)

Die Finanzagentur des Bundes, die für die Bundesrepublik Deutschland Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze etc. an den Mann bringt, hat ca. 40.000 Privatkunden das Konto gesperrt.

Man begründet dies mit neuen Geldwäschevorschriften. Man will nunmehr wissen, mit wem man es zu tun hat und habe alle Kunden angeschrieben und um entsprechende Legitimationspapiere gebeten. Wer nicht oder nicht rechtzeitig geantwortet hat, der hat jetzt eine Kontensperre erhalten, kann auch keine neuen Papiere des Bundes mehr über das gesperrte Konto erwerben.

Der Bund hatte den Kunden bis 31.1.2012 eine letzte Frist zur Einreichung z.B. von Ausweisunterlagen gesetzt. Wer bis dahin nicht reagiert hat, erhielt die Sperre und damit auch die Kündigung. Seit April 2011 gelten die Legitimationspflichten des Geldwäschegesetzes auch für die Finanzagentur, – dies wolle man jetzt nachholen.

Private Anleger haben bei der Finanzagentur für rund 9,1 Milliarden Euro Gelder angelegt, z.B. in Bundesschatzbriefen. Die aktuellen Konditionen sieht man z.B. hier: Konditionen Bundesschatzbriefe

Offensichtlich gibt es immer noch Menschen, die statt im letzten Jahr z.B. über 10% Wertsteigerung bei Gold mitzunehmen, lieber Bundesschatzbriefe des Bundes kaufen und eine Rendite von 0,25% in den ersten Jahren hinnehmen. Statt das Gold jederzeit verkaufen zu können, bindet man sich mit Bundesschatzbriefen 6, bzw. 7 Jahre.

Spaßvögel, die auf erfundene Namen ein Konto eröffnet haben, dürften jetzt Probleme haben, nachzuweisen, daß das Geld auch Ihnen gehört. Der Bund freut sich.