Banken in USA müssen 25 Milliarden Entschädigung an Hauseigentümer zahlen

In den USA ist einer der größten Vergleiche in der Geschichte der USA geschlossen worden. Fünf führende Banken haben sich verpflichtet, insgesamt 25 Milliarden US-Dollar (ca. 19 Milliarden Euro) an die Hauseigentümer zu zahlen.

Die Banken haben nicht nur leichtfertig Kredite an Leute vergeben, die nie einen Kredit hätten bekommen dürfen, sondern haben auch in Millionen (!) Fällen mit Hausräumungen etc. vorschnell ihre eigenen Kunden in den Ruin getrieben.

Dabei wurde, um z.B. Hausräumungen zu beschleunigen, auch von Banken Urkundenfälschung begangen, z.B. Unterschriften gefälscht, eine Überprüfung von Widersprüchen oder Eingagen fand oftmals gar nicht statt.

Folgende Banken haben sich dem Vergleich angeschlossen:

– Bank of America

– JP Morgan Chase

– Wells Fargo

– Citigroup

– Ally Financial

Damit dürfte auch ein Schuldeingeständnis verbunden sein, denn niemand zahlt Milliarden, wenn er nicht das Wissen hätte, etwas falsch gemacht zu haben…

Mit den Milliarden aus dem Entschädigungstopf soll Schadenersatz und Schuldenerlass für die betroffenen Familien geleistet werden, die oftmals ihr Haus wegen illegalen Vorgehens der Banken verloren haben. Von den Interessensvertretern der betroffenen Familien wird dies nur als Tropfen auf den heissen Stein betrachtet.

Auch die strafrechtliche Würdigung des Bankenvorgehens ist damit nicht abgeschlossen. Diese könnten immer noch für ihr teilweise kriminelles Vorgehen belangt werden. Die Banken in den USA können also noch nicht aufatmen.