20 Kilo Gold im Pariser Vorortzug komplett gefälscht

In einem Pariser Vorortzug hat ein Schaffner einen herrenlosen Koffer gefunden. Nach einer Untersuchung durch Sprengstoffexperten konnte ausgeschlossen werden, daß Sprengstoff im Koffer ist. Nach dem Öffnen glaubte man 20 Kilo Gold in Barren gefunden zu haben. Eine Untersuchung hat aber nunmehr ergeben, daß es sich um billiges unedles Metall handelt, welches den Anschein von Goldbarren erwecken sollte.

Bisher meldete sich kein Besitzer, niemand hat den Koffer als vermisst gemeldet. Die Polizei vermutet einen kriminellen Hintergrund. Aktuell wertet die Polizei die Videos aus dem Bahnhof, der Bahn und der Umgebung aus, um heraus zu finden, wer den Koffer auf der Linie nach Massy-Plaiseau (südlich von Paris) abgestellt hat. Möglicherweise sollte mit dem Pseudo-Gold ein Betrug stattfinden. Echte Goldbarren gibt es im gut sortierten Fachhandel, z.B. bei Anbietern, die man hier findet:

Goldbarren-Angebot.