Zentralbanken kaufen verstärkt Gold

Die Zentralbanken dieser Welt, die uns immer glauben machen wollen, daß das Papiergeld so eine tolle Sache ist, kaufen selber für ihr Papiergeld auch weiterhin Gold – zur „Diversifizierung ihrer Portfolios“.

Alleine die Zentralbanken in den Entwicklungsländern haben dieses Jahr doppelt so viel Gold gekauft wie im gesamten Vorjahr und das aktuelle Jahr ist noch nicht zuende.

Und die Käufe finden auf historisch hohen Preisniveau statt. Das kann nur heißen, daß die Zentralbanken zukünftig mit noch höheren Kursen rechnen, sonst würde ein Kauf jetzt keinen Sinn machen.

Gemäß einer Statistik des World Gold Councils, einer Produzentenvereinigung, haben die Zentralbanken in diesem Jahr bereits 203,5 Tonnen Gold gekauft, das sind schon 68% mehr als im gesamten Vorjahr.

Als Datenquelle dienen Angaben der Staaten selber oder des Internationalen Währungsfonds (IWF). Große Käufer seien beispielsweise die Länder Mexico mit 98,8 Tonnen, Russland mit 48 Tonnen, Thailand mit 26,3 Tonnen und Südkorea mit 25 Tonnen gewesen.

Angesichts immer größerer Risiken in Dollar und Euro sind die Zentralbanken gezwungen, auf andere Anlageformen auszuweichen und tun dies immer öfter in Form von Gold.

Gold kaufen

Wenn Zentralbank Gold kaufen, sollte sich auch der Privatanleger fragen, ob „Gold kaufen“ nicht auch für ihn der richtige Weg ist. Es muß ja nicht der 12,5 Kilo-Barren sein, den üblicherweise Notenbanken kaufen, aber auch der Kauf von Krügerrand-Goldmünzen oder Goldbarren kann helfen, sein vorhandenes Vermögen trotz Inflation und Euro-Entwertung in die Zukunft zu „retten“.