Strauss Kahn (IWF) räumt einvernehmlichen Sex mit dem Zimmermädchen ein

Glaubt man US Zeitungen, so räumen die Anwälte von IWF Chef Strauss-Kahn inzwischen ein, daß es im Hotelzimmer zu einvernehmlichem Sex zwischen dem Vorsitzenden des internationalen Währungsfonds (IWF / IMF) und dem farbigen Zimmermädchen aus dem Stadtteil Bronx gekommen sei. Die „New York Post“ zitiert die Anwälte dahingehend, daß die Beweislage nicht für „Sex unter Zwang“ spreche. Das Zimmermädchen scheint zumindestens zum Zeitpunkt der Information ihrer Kollegen und der anschließenden Polizei-Herbeiholulng eine andere Auffassung von „einvernehmlich“ gehabt zu haben.

Strauss-Kahn wird vorgeworfen, die 32jährige Angestellte zum Oralsex gezwungen zu haben und sie anschließend auch gehindert zu haben, das Zimmer fluchtartig zu verlassen, was Nötigung wäre. Die Höchststrafe für diese Taten beträgt in den USA 25 Jahre, zusammen mit den anderen Vorwürfen, – auch des versuchten Geschlechtsverkehrs, ergibt sich eine maximal mögliche Höchststrafe von 74 Jahren für Strauss-Kahn.

Es dürfte als unwahrscheinlich gelten, daß er an seinen Arbeitsplatz beim IWF zurückkehrt. Ebenso unwahrscheinlich dürfte das Aufrechterhalten seines Wunsches sein, in Frankreich Sarkozy abzulösen.

Strauss-Kahn hatte bereits vor Wochen eine Verschwörung gegen ihn kommen sehen und darüber auch mit Journalisten gesprochen, er vermutete Aktionen von Claude Gueant, dem französischen Innenminister und Vertrauten von Sarkozy.

Bemerkenswert ist, daß auch ein Mann wie Strauss-Kahn zunächst glaubte, mit Leugnen einem Gerichtsverfahren entgehen zu können und nicht die Intelligenz besaß, zu wissen, daß durch einen DNA-Test schnell herauszufinden ist, ob das Zimmermädchen und er sich näher gekommen sind.

Mittlerweile gilt als gesichert, daß DNA-Spuren von Strauss-Kahn beim Zimmermädchen und DNA-Spuren des Zimmermädchens bei Strauss-Kahn gefunden worden sind. Diese werden üblicherweise nicht beim Vorbeigehen übertragen.

Strauss Kahn wird sich auch die Frage stellen müssen, ob es nicht schlauer gewesen wäre, einen Teil seines 25.000 Dollar-Monats-Einkommens für eine Prostituierte auszugeben. Ggf. hätte er ja an der 3000-Dollar-die-Nacht-Suite etwas sparen können.

Er wird im US Gefängnis sicher lange genug zeit haben, darüber nachzudenken. Seine Frau, die keine Sekunde an der Integrität ihres Mannes gezweifelt hat, hat ebenso Zeit, noch einmal über die ein oder andere Geschäftsreise ihres Mannes nachzudenken.

In schlechten Krimis bietet an dieser Stelle im Hintergrund jemand dem Zimmermädchen eine Million Dollar an, daß es ihr leichter fällt, sich an nichts mehr zu erinnern… und in ein fernes Land umzuziehen.

Warten wir es ab, was hier noch passiert. Heute abend macht erstmal Herr Sarkozy eine Flasche Champagner auf. Im Sofitel New York wird man die Suite 2806 in den nächsten Wochen sicher oft vermieten können. Frau Merkel wird auch schon fleissig überlegen, wen man statt Strauss-Kahn zum IWF schickt.