Strahlung in Fukushima höher als auf Meßskala – neue Rekordwerte

Der Betreiber Tepco des Atomkraftwerkes in Fukushima gibt heute bekannt, daß die Meßwerte in Fukushima aktuell höher als je zuvor sind und die Meßgeräte alle am Anschlag anzeigen, – die Strahlung ist also größer als der größte auf dem Meßgerät angezeigte Wert. Ungeschützte Menschen wären bei dieser Strahlung in Sekunden tot.

Auch am Boden und an Lüftungsschächten werden mehr als zehn Siewert gemessen, die Tepco-Meßgeräte gehen nur bis 10 Siewert, da ab diesem Wert spätensten in ein paar Sekunden jeder Mensch stirbt.

Zu messen, ob jemand nach 5 oder 10 Sekunden Bestrahlung stirbt, sei dann auch unerheblich.

Noch immer hat das Elektrounternehmen Tepco allerdings den Ehrgeiz, die Strahlung bis Januar nächsten Jahres zu „stabilisieren“. Das wären dann 9 Monate nach der Katastrophe im März diesen Jahres.

Die Lage ist offensichtlich auch im fünften Monat nach der Katastrophe nicht unter Kontrolle. In den deutschen Medien werden allerdings die tödlichen Strahlen aus Fukushima durch Demonstrationen über einen neuen Bahnhof in Stuttgart oder ähnlich „wichtige“ Themen verdrängt.

Währenddessen müssen in Japan in zahlreichen Gebieten die angebauten Lebensmittel, vor allen Dingen Reis, vor der Ernte und dem Vertrieb auf Verstrahlung kontrolliert werden, weil es auch hier zu deutlich erhöhten Meßwerten gekommen ist.