Rücktritt in Portugal – Rettungsschirm läßt grüßen

Portugals Ministerpräsident Socrates ist zurückgetreten, weil er die für Portutal notwendigen Sparmaßnahmen im Lande nicht gegen die Opposition durchsetzen konnte.

Damit dürfte die Inanspruchnahme des Euro-Rettungsschirms für Portugal nur noch eine Frage der Zeit sein.

Aber alleine einen „Schluck aus der Rettungsschirm-Flasche“ zu nehmen wird nicht ausreichen und das Problem nicht lösen. Im Land muß massiv gespart werden, was sich anscheinend nicht durchsetzen lässt.

Der Rettungsschirm ist groß genug, um Portugal zu retten, aber anschließend dürfte ein Großteil des Schirm-Vermögens verbraucht sein. Ein weiteres Zeichen, daß die Schuldenkrise in Europa noch lange nicht vorbei ist, sondern daß es „unter dem Teppich blubbert und gärt“.

Nach dem Rücktritt des portugiesischen Ministerpräsidenten stieg Gold und Silber, was die Anleger als Fluchtburg vor inflationierenden Währungen sehen, massiv an.

siehe auch Handelsblatt