PIMCO-Chef El-Erian: „Ohne höheres US-Schuldenlimit droht der Kollaps!“

Liebe Leser,

vor nicht allzu langer Zeit wurde bekannt, dass sich der weltgrößte Staatsanleihen-Investor PIMCO (Pacific Investment Management Company) von allen US-Staatsanleihen trennen will bzw. sich bereits von diesen getrennt hat.

Nun gab PIMCO-Chef El-Erian dem Handelsblatt ein Interview, das ich kurz auf die Kernpunkte zusammenfassen möchte:

  • der US-Dollar ist nicht mehr der Zufluchtshafen, der er in der Vergangenheit war

  • der US-Dollar und US-Staatsanleihen haben massiv an Ansehen eingebüßt, was zumindest teilweise auf die Überschuldung und schlechte Fiskal-Politik zurückzuführen ist, wofür die USA derzeit die Quittung bekommen.

  • der US-Dollar wird aller Voraussicht nach seinen Status als alleininge Weltreservewährung verlieren und sich den „Status“ künftig mit weiteren Währungen teilen müssen

  • das bestmögliche Szenario um das Schuldenlimit der USA wäre eine Erhöhung des Schuldenlimits bei gleichzeitiger Einführung von Maßnahmen, die mittelfristig steigende Einnahmen und Ausgabenkürzungen garantieren. Politisch aber derzeit kaum durchzusetzen.

  • die derzeit vorliegende US-Strategie ist die Drittbeste, Mögliche.

  • das „Worst-Case Scenario“ ist, dass das Schuldenlimit nicht erhöht wird und die USA Zahlungsunfähig werden.

  • Ein Kollaps der USA wäre um ein vielfaches schlimmer als die Lehman-Pleite 2008

  • Wegen der US-Politik der letzten 2 Jahre mit Banken-Rettungen etc. melden sich heute viele Vorstands-Chefs zur Situation zu Wort, weil sie direkt oder indirekt betroffen wären, so z.B. auch der Vorstands-Chef von JP-Morgan-Chase

Wer sich das gesamte Interview durchlesen möchte, kann dies in der Quelle tun.

(Quelle)

Wir denken, dass eine weitsichtige Vorsorge auch beinhalten sollte, einen gewissen Teil währungsunabhängig zu gestalten, z.B. über physisches Gold oder Silber, um eben auch für das Worst-Case Szenario gerüstet zu sein.

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